Vielleicht hast du den Begriff Faszientraining schon öfter gehört – aber was steckt eigentlich dahinter?
Immer mehr Sportler:innen, Physiotherapeut:innen und Fitnesstrainer:innen schwören auf die positiven Effekte dieser Trainingsform.
Faszientraining gilt als Schlüssel zu mehr Beweglichkeit, weniger Schmerzen und besserer Regeneration.
Hier erfährst du, was Faszien sind, warum sie so wichtig sind und wie du dein Faszientraining richtig angehst.
💡 Was sind Faszien überhaupt?
Faszien sind bindegewebsartige Strukturen, die den gesamten Körper durchziehen.
Sie umhüllen Muskeln, Knochen, Organe und Nerven – und sorgen dafür, dass alles zusammenhält und reibungslos funktioniert.
Man kann sie sich wie ein elastisches Netz vorstellen, das alles im Körper verbindet.
Wenn Faszien verkleben, verhärten oder unbeweglich werden (z. B. durch Bewegungsmangel, Stress oder Fehlhaltung), kann das zu:
- Schmerzen,
- eingeschränkter Beweglichkeit
- und sogar Verspannungen oder Haltungsschäden
führen.
🧘♀️ Was ist Faszientraining?
Beim Faszientraining geht es darum, dieses Bindegewebe gezielt zu pflegen und geschmeidig zu halten.
Das geschieht durch bestimmte Bewegungsübungen, Dehnungen, Federungen und den Einsatz von Hilfsmitteln wie Faszienrollen (Blackroll) oder Faszienbällen.
🌟 Die wichtigsten Vorteile von Faszientraining
1. Verbesserte Beweglichkeit
Durch regelmäßiges Faszientraining wird das Gewebe elastischer – du kannst dich besser dehnen und bewegst dich insgesamt freier.
2. Weniger Verspannungen und Schmerzen
Verklebte Faszien sind oft die Ursache für Rückenschmerzen, Nackenverspannungen oder Muskelsteifheit.
Die gezielte Massage und Bewegung hilft, diese Verklebungen zu lösen.
3. Schnellere Regeneration
Nach dem Sport unterstützt Faszientraining die Durchblutung und den Stoffwechsel im Gewebe.
Das bedeutet: weniger Muskelkater und schnellere Erholung.
4. Bessere Haltung
Wenn das Fasziennetz ausgeglichen und elastisch ist, richtet sich der Körper automatisch auf – du wirkst aufrechter, entspannter und kraftvoller.
5. Mehr Körperwahrnehmung
Die bewussten, langsamen Bewegungen schulen dein Gefühl für deinen Körper.
Das stärkt nicht nur dein Gleichgewicht, sondern wirkt auch mental entspannend.
🧩 Wie oft sollte man Faszientraining machen?
Optimal ist es, 2–3 Mal pro Woche Faszientraining in den Alltag einzubauen.
Es reicht schon eine Einheit von 10–20 Minuten, um spürbare Ergebnisse zu erzielen.
💡 Tipp:
Faszientraining eignet sich hervorragend als Ergänzung zu Kraft- oder Ausdauertraining – oder auch als aktive Regeneration an Ruhetagen.
🏠 Einfache Übungen für Zuhause
- Rollen der Beinrückseite:
Setze dich auf den Boden, lege die Faszienrolle unter die Oberschenkel und rolle langsam vor und zurück.
👉 Perfekt gegen Muskelkater nach dem Joggen. - Rückenmassage an der Wand:
Lehne dich mit einem Faszienball zwischen Rücken und Wand und rolle gezielt verspannte Stellen aus. - Dehnende Bewegungen:
Führe dynamische Dehnübungen mit leichten Federbewegungen aus – das stimuliert die Faszien besonders effektiv.
⚖️ Fazit: Kleine Übungen, große Wirkung
Faszientraining ist kein Trend, sondern eine der effektivsten Methoden, um Beweglichkeit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Es löst Verspannungen, beugt Verletzungen vor und sorgt für ein neues Körpergefühl – mit wenig Aufwand, aber großem Effekt.
Also: Roll dich frei, dehn dich lang und fühl dich stark! 🌀💪
Empfehlungen:
Blackroll – Faszienrolle
Blackroll – Set
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